Qualität

Qualitätspolitik des Medizinischen Versorgungszentrums für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie Würzburg

Im Medizinischen Versorgungszentrum für Laboratoriumsmedizin und Mikrobiologie Würzburg GmbH wird humanes Untersuchungsmaterial mittels chemischer, immunologischer, toxikologischer, mikrobiologischer oder molekularbiologischer Untersuchungsmethoden analysiert.

Das Ziel des Labors ist die zuverlässige und termingerechte Bereitstellung von validen Analysenergebnissen, die präzise, nachvollziehbar und mit denen anderer Laboratorien vergleichbar sind.
Die Laborleitung und ihre Vertreter sind für die Sicherstellung der Qualität verantwortlich und verpflichten sich zur Einhaltung der Norm DIN EN ISO 15189:2023, um auf dieser Grundlage eine gesicherte Diagnostik zu gewährleisten. Mit unserem Qualitätsmanagementsystem soll erreicht werden, dass die diagnostischen Möglichkeiten des Labors laufend optimiert werden
und der hohe Leistungsstand erhalten bleibt.

Die Labortätigkeiten werden so durchgeführt, dass sie den Anforderungen des Nutzers, den in der Norm 15189:2023, dem Dokument R-15189 und alle sonst anwendbaren gesetzlichen oder behördlichen Anforderungen entsprechen.

Im Anwendungsbereich der Medizinprodukte-Betreiberverordnung_MPBetreibV sind die Anforderungen der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen als Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik zur Aufrechterhaltung der erforderlichen Qualität, Sicherheit und Leistung bei der Anwendung der IVDR_Europäischen Verordnung für In-vitro-Diagnostika sowie zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit der damit erzielten Ergebnisse in Deutschland zugrunde zu legen.

Dies gilt für das gesamte Spektrum spezifizierter und dokumentierter Labortätigkeiten, unabhängig davon, wo die Dienstleistung durchgeführt wird (Würzburg, Ochsenfurt, Karlstadt). Das Management der zu beachtenden Anforderungen ist mit dem System zur Steuerung von Nichtkonformitäten gemäß Abschnitt 8.7 der Norm 15189:2023 zu verbinden. Für davon abweichende Vorgehensweisen muss das Labor, im Rahmen der Akkreditierung, die Gleichwertigkeit belegen.

Leitgedanke ist hierbei der Wunsch nach ständiger Verbesserung der Dienstleistungsqualität während aller Arbeitsschritte. Für das Labor stehen Patient und behandelnder Arzt (als unser Auftraggeber) im Mittelpunkt unserer Bemühungen und wir verpflichten uns zu guter fachlicher Praxis und Qualität der Untersuchungen.

Durch flexible Akkreditierung unseres Leistungsspektrums, durch Zuverlässigkeit und Kommunikation wollen wir eine dauerhafte Zufriedenheit bei unseren Einsendern und langfristige Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten, Dienstleistern und sonstigen Partnern aufrechterhalten.

Messunsicherheit

Auskünfte zur Messunsicherheit der quantitativen Prüfverfahren werden auf Anfrage jederzeit erteilt.

Die Messunsicherheit beschreibt summarisch die Streuung von Messergebnissen, die dadurch entsteht, dass bei jedem einzelnen Prozess innerhalb eines Analysenganges gewisse Abweichungen von den “wahren” Werten auftreten.

Die Angaben beziehen sich dabei auf die analytische Präzision und Richtigkeit.

Messunsicherheit in der Mikrobiologie

Die Angabe einer Messunsicherheit in der Mikrobiologie ist insbesondere bei mikroskopischen und kulturellen Verfahren meist nicht möglich. Zudem hängt die diagnostische Qualität des Erregernachweises
wesentlich von einer optimalen Präanalytik ab, d.h. einer korrekten Probenentnahme, geeigneten Zwischenlagerung sowie schnellen Verarbeitung der Proben.

Unterauftragsvergabe

Die betroffenen Analysen werden mit einem Kringel (°) versehen und im Bereich der Fußnoten gibt es eine zusätzliche Zeile mit dem Hinweistext “° Fremdleistung”.

Externe Qualitätssicherung

Die externe Qualitätssicherung erfolgt durch die regelmäßige Teilnahme an Ringversuchen der folgenden Organisationen:

  • Institut für Standardisierung und Dokumentation im Medizinischen Laboratorium e.V. (INSTAND)
  • Referenzinstitut für Bioanalytik (RfB) der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V. (DGKL)
  • European Society for External Quality Assesment (ESfEQA)

Interne Qualitätssicherung

Die internen Qualitätskontrollen werden nach den Richtlinien der Bundesärztekammer (RiliBÄK) durchgeführt.

Standorte

Die Kennzeichnung hinter den Untersuchungsverfahren zeigt den Standort an, für den die Kompetenz bestätigt wird:

² Analyse gemessen am Standort Karlstadt.

³ Analyse gemessen am Standort Ochsenfurt.

Reklamationen

Meldung

Melden Sie Ihr Anliegen* an uns

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Aufnahme

Ihr Anliegen* wird durch die geschulten Mitarbeiter in dem laborinternen Beschwerde System dokumentiert

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Weiterleitung

Ihr Anliegen wird in die entsprechende Fachabteilung im Labor weitergeleitet

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Bearbeitung

Ihr Anliegen* wird durch die geschulten Mitarbeiter der Fachabteilung, in Zusammenarbeit mit der Bereichs- und Abteilungsleitung umparteilich bearbeitet.

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Sofort- und Korrekturmaßnahme

Maßnahme zur sofortigen Behebung (soweit möglich) Ihres Anliegens* sowie die Einleitung der dazugehörigen Korrekturmaßnahme

Ursache feststellen

Maßnahme, um die Fehlerursache für Ihr Anliegen* festzustellen sowie die dazugehörige Ursachenanalyse

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Rückmeldung an Sie

Themenabhängig informieren wir Sie, welche Maßnahmen ergriffen worden sind, um Ihr Anliegen* zu bearbeiten

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Unser Ziel

die Richtigkeit Ihrer Ergebnisse, um ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit zu erlangen

ein vertraulicher Umgang mit Ihren Patienten- und Kundendaten

* Anliegen beinhalten die Themen Beschwerden und Kritik